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Strompreise im Vergleich - einfach sparen!

Die Strompreise haben im Jahr 2022 einen neuen Rekordwert erreicht. Noch nie war der Strom in Deutschland so teuer wie heute. Mit durchschnittlich 37,14 Cent pro kWh zahlen wir die höchsten Strompreise in Europa und sind auch weltweit ganz vorn dabei. Die steigende Strompreisentwicklung trifft leider auch Sie. Doch was können Sie gegen die stetige Preiserhöhung tun? Ganz einfach: Strompreise vergleichen und den Stromanbieter in 2022 wechseln. In Deutschland gibt es über 1.200 Stromversorger, die sich einen regelrechten Preiskampf um Neukunden liefern. Das sorgt für einen guten Wettbewerb und kommt Ihnen als Verbraucher zu Gute, da sich die Preise einzelner Stromtarife deutlich voneinander unterscheiden.

Strompreise vergleichen
Postleitzahl eingeben
Ortsangabe
Verbrauch

Im Folgenden möchten wir Sie darüber aufklären, wann Sie Ihren Anbieter wechseln sollten und wie der Preisvergleich der Stromtarife funktioniert. Erfahren Sie, wie sich Ihr Strompreis zusammensetzt und welche Kostenfaktoren maßgeblich für die aktuelle Strompreisentwicklung verantwortlich sind. Eines ist jedoch schon jetzt klar, die Energiewende kostet jede Menge Geld, das Sie als Verbraucher in Form von höheren Strompreisen zahlen.

Strompreise vergleichen für 2022

Strompreise vergleichenHaben Sie Ende 2021 ein Preiserhöhungsschreiben erhalten, sollten Sie nicht auf Ihren hohen Stromkosten sitzen bleiben. Zwar bringt Ihnen Strom sparen einen Kostenvorteil, dieser wirkt sich jedoch nur leicht auf Ihre Stromkosten für 2022 aus. Die größte Ersparnis haben Sie, wenn Sie Ihre Strompreise vergleichen, einen günstigeren Tarif auswählen und spätestens zum Ablauf Ihrer Mindestvertragslaufzeit Ihren Anbieter wechseln. Dazu können Sie unseren kostenlosen Strompreisvergleich auf BILLIGER-STROM.com nutzen. Dieser zeigt Ihnen sämtliche Tarife, die für Ihre Anschrift und Ihren Stromverbrauch zur Verfügung stehen.

Wie funktioniert der Strompreisvergleich?

Der Strompreisvergleich ist denkbar einfach und benötigt nur wenige Angaben. Voraussetzung zur Berechnung der Strompreise ist Ihre Postleitzahl, da es neben überregionalen Anbietern wie Vattenfall und E.ON auch regionale Anbieter gibt, die eben nicht deutschlandweit verfügbar sind. Darüber hinaus entscheidet Ihre Postleitzahl (z. B. 10178 für Berlin und 20095 für Hamburg) auch direkt über die Höhe Ihrer jährlichen Kosten. Das liegt daran, dass innerhalb Deutschlands unterschiedliche Netznutzungsgebühren bzw. Netzentgelte fällig werden, die die vier größten Netzbetreiber in Deutschland festlegen.

Neben der Eingabe der Postleitzahl ist die Information zu Ihrem jährlichen Stromverbrauch von Bedeutung. Sofern Sie diesen nicht zur Hand haben, können Sie ihn auf Ihrer letzten Jahresabrechnung finden bzw. alternativ vorgegebene Durchschnittswerte auswählen. Diese orientieren sich nach der Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt, sodass Sie lediglich das entsprechende Symbol auszusuchen brauchen. Sind alle notwendigen Angaben vorhanden, klicken Sie einfach auf "Strompreise vergleichen" und schon kann die Online-Suche losgehen.

  • Postleitzahl eingeben
  • Jahresstromverbrauch auswählen
  • "Vergleichen"-Button drücken

Berücksichtigung jährlicher Effektivpreise

Der Strompreise Vergleich berücksichtigt jährliche Effektivpreise, die aufsteigend von besonders günstig bis besonders teuer gelistet sind (*die Preise sind nach den Kosten im 1. Vertragsjahr sortiert). Dabei erfolgt die Einbeziehung sämtlicher Preisvorteile wie Cashback, Sofortbonus, Neukundenbonus u. v. m. Wie hoch die genauen Cent-Preise pro kWh sind, erfahren Sie bei der Tarifauswahl mit einem Klick auf "mehr Details". Hier finden Sie sowohl die jeweiligen Arbeits- als auch Grundpreise für Ihren ausgesuchten Stromtarif. Möchten Sie bestimmte Tarife filtern, können Sie Ihre Auswahl entsprechend Ihren persönlichen Bedürfnissen weiter einschränken. Mögliche Auswahlkriterien sind beispielsweise Tarife mit Preisgarantie, Ökostromtarife und Tarife ohne Mindestvertragslaufzeit. Vergleichen Sie die Strompreise und achten Sie auch auf die Vertragskonditionen, die unter anderem Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen einschließen.

Was heißt Preisgarantie bei Strom?

Wenn Sie einen Stromtarif mit Preisgarantie abschließen, sind Sie für die Dauer der Preisgarantie vor Preiserhöhungen geschützt. So können Sie besser planen, da Ihnen für den genannten Zeitraum keine höheren Kosten entstehen. Die Preisgarantie orientiert sich hauptsächlich an der Dauer der Mindestvertragslaufzeit, wobei es sich regulär um eingeschränkte Strompreisgarantien handelt. Das heißt, dass diese keine Erhöhungen berücksichtigt, die durch die Anhebung staatlicher Steuern und Abgaben entstehen. Wird beispielsweise die EEG-Umlage um 0,5 % erhöht, müssen Sie den Aufpreis trotz Preisgarantie bezahlen.

  • Preisgarantie schützt vor Anhebung des Strompreises.
  • Anpassung staatlicher Abgaben ausgenommen

Warum werden die Preise pro Kilowattstunde angegeben?

Der Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) ist maßgeblich zur Berechnung der Stromkosten, da die Maßeinheit kWh die Berechnungsgrundlage für den Stromverbrauch darstellt. Dabei berücksichtigt die Kilowattstunde die Menge an Energie, die Ihr Gerät innerhalb von einer Stunde verbraucht. Die Grundeinheit der elektrischen Leistung ist Watt. Sie trägt den Namen des schottischen Erfinders James Watt. Mit einer Kilowattstunde Strom können Sie beispielsweise einen Föhn mit 1.400 Watt bis zu 45 Minuten nutzen. Bei einem Strompreis von ca. 30 Cent pro kWh ergibt dies Kosten in Höhe von 22,5 Cent.

Ist Ökostrom immer noch teurer?

Der Wettbewerb auf dem Strommarkt hat in den letzten Jahren für große Veränderungen gesorgt. Inzwischen sind die Preise für Ökostrom sogar deutlich günstiger als die Standardtarife der Grundversorger. Die Preise beginnen ab ca. 28 Cent pro kWh und können heute locker mit den Preisen für konventionellen Strom mithalten. Ökostrom ist nicht automatisch teurer, da die Angebote ebenso Prämien wie Boni und Cashback berücksichtigen. Darüber hinaus bestimmen auch die Dauer der Mindestvertragslaufzeit und Preisgarantien die Kosten für den jeweiligen Tarif.

Strompreiszusammensetzung in Deutschland

Unser Strompreis setzt sich aus einzelnen Kostenfaktoren zusammen, die wir grob in drei große Blöcke aufteilen können. Diese bestimmen den durchschnittlichen Strompreis für Privatkunden in Deutschland und lauten für das Jahr 2022 wie folgt:

  • Steuern, Abgaben und Umlagen: 39,33 %
  • Regionale Netzentgelte: 8,08 %
  • Kosten für Stromerzeugung und Vertrieb: 38,95 %

Datenquelle ist der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der sich regelmäßig mit Preisentwicklungen auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt befasst (Strompreisanalyse vom April 2022). Dabei ist der Kostenblock Steuern, Abgaben und Umlagen interessant, da er im Jahr 2022 rund 40 % der eigentlichen Stromkosten ausmacht. Im Umkehrschluss heißt das, dass der deutsche Staat für die hohen Strompreise mitverantwortlich ist. Dabei teilt sich der Kostenblock in Höhe von 14,6 Cent pro kWh wie folgt auf:

  • EEG-Umlage = 25,48 % (seit Juli 2022 0 %)
  • Mehrwertsteuer = 40,61 % (Grundlage: 19 % MWSt)
  • Stromsteuer = 14,04 % (Grundlage 6,7 % Stromsteuer)
  • Konzessionsabgabe = 11,37 % (Grundlage 5,5 % Abgabe)
  • Offshore, KWKG, § 19 NEV = 19,86 % (Grundlage 3,3 % Abgabe)

Eine übersichtliche Darstellung finden Sie in der folgenden Infografik für 2020. Beachten Sie, dass ab Januar 2020 die Kosten für die EEG-Umlage enthalten sind. Diese hat sich von 6,6 Cent pro kWh in 2021 auf 3,72 Cent pro kWh in 2022 gesenkt und ist seit dem 01. Juli 2022 komplett weggefallen. Darüber hinaus erfolgte eine Anpassung der Netznutzungsgebühren.

Strompreis-Zusammensetzung in Deutschland

Arbeits- und Grundpreis berechnen

Neben dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis je Kilowattstunde gehört auch eine pauschale Grundgebühr zu den Stromkosten. Diese wird als Grundpreis bezeichnet und kostet je nach Tarif ca. 11 € pro Monat und Stromzähler. Der pauschale Grundpreis wird unabhängig vom eigentlichen Verbrauch auferlegt und deckt die Kosten für die Verrechnung und die Bereitstellung von Strom. Unter den Kostenpunkt Verrechnung fallen Ausgaben für Zähler, Ablesung und Rechnungsstellung, während im Punkt Bereitstellung alle Kosten zur Lieferbereitschaft erfasst sind.

Der Arbeitspreis wird in Cent pro Kilowattstunde angegeben und orientiert sich an Ihrem Verbrauch. Daher sprechen wir auch häufig vom Verbrauchspreis. Dieser berücksichtigt Kostenpunkte wie Netzentgelte, Stromerzeugung, Strombeschaffung, die EEG-Umlage, Konzessionsabgabe sowie die Strom- und Mehrwertsteuer. Wie sich die Preise bzw. Kosten im Detail berechnen lassen, können Sie der folgenden Beispielrechnung entnehmen:

  • Basisdaten: Grundpreis = 130 Euro/Jahr, Arbeitspreis = 25,76 Cent/kWh, Verbrauch = 3.500 kWh
  • Arbeitspreis-Berechnung: 3.500 kWh x 25,76 Cent = 901,60 Euro
  • Gesamtkosten: 901,60 Euro (Arbeitspreis) + 130,00 Euro (Grundpreis) = 1.031,60 Euro

Strompreisentwicklung von 2010 bis 2022

Generell bestimmen viele Faktoren die Entwicklung der Strompreise. Dabei ist insbesondere die EEG-Umlage ein maßgeblicher Faktor für die Strompreisentwicklung. Die Umlage hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2010 von 2,047 Cent/kWh auf 6,765 Cent/kWh im Jahr 2020 erhöht. Damit hat sich ihr Wert mehr als verdreifacht. Zudem gibt es weitere staatliche Abgaben und Umlagen, die den Strompreis in den letzten Jahren stark beeinflusst haben. Dazu gehören u. a.:

  • 2007: Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19%
  • 2009: Einführung der KWKG-Umlage gemäß Kraft-Wärme-Kupplung-Gesetz
  • 2010: Einführung der EEG-Umlage gemäß erneuerbaren Energie-Gesetz
  • 2011: Beschluss zum Ausstieg aus der Kernenergie
  • 2021: Einführung der CO2-Steuer auf 25 Euro pro Tonne
  • 2022: Senkung der EEG-Umlage auf 3,7 Cent pro kWh (Wegfall ab 01. Juli 2022

Lediglich 20 % entfallen auf die eigentliche Stromproduktion. Leider steigen die Strompreise nach wie vor an, so dass ein Ende noch immer nicht in Sicht ist. Daran kann auch die Abschaffung der EEG-Umlage nichts ändern. Gleiches gilt für die Strompreisentwicklung in ganz Europa, wobei Deutschland Dänemark als Spitzenreiter überholt hat.

Strompreise von 2010 bis 2020 im Vergleich

Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch?

Die Strompreise steigen mit zunehmender Umsetzung der Energiewende. Diese sieht die 100 % Nutzung erneuerbarer Energien vor, so dass Atomenergie nicht mehr gefördert wird. Der Abbau von Braun- und Steinkohle geht zudem schrittweise zurück. So hat sich der Energiekonzern RWE das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 vollständig auf die Produktion von Ökostrom zu setzen. Die damit verbundenen Kosten zahlen wir alle. Letztlich kostet die Errichtung von Solaranlagen, Windparks und Wasserkraftwerken viel Geld.

In Ländern wie Frankreich ist der Strompreis noch deutlich günstiger. Jedoch steigen auch hier die Kosten kräftig an. Die geringsten Strompreise Europas zahlen Sie unter anderem in Polen, Rumänien, Kroatien und Ungarn mit ca. 15 Cent pro kWh. Demgegenüber stehen Länder wie Deutschland, Dänemark und Belgien. Hier liegen die Strompreise im Jahr 2020 bei über 30 Cent pro kWh.

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien haben die Corona-Pandemie und der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 maßgeblich zur Erhöhung der Energiepreise beitragen. Die Kosten sind nicht abzuschätzen.

Wer erhöht die Strompreise in 2022?

Im Januar 2020 hat mehr als jeder zweite Grundversorger in Deutschland die Strompreise erhöht. Damit haben mehrere Hundert Anbieter die Preise erhöht. Jedoch gab es mit der Erhöhung der EEG-Umlage auf 6,756 % eine generelle Strompreiserhöhung in Deutschland, die im Januar 2021 zu einer vorübergehenden Senkung führte. Die erneute Absenkung auf 3,7 Cent pro kWh und der Wegfall der EEG-Umlage zum 01. Juli 2022 hat die Stromanbieter nicht davon abgehalten, die Preise weiter zu erhöhen. Die Börsenstrompreise sind leider einfach zu teuer. Entsprechende Hinweise hierzu erhalten Sie in unserem kostenlosen Strompreise-Vergleich für 2022.

Inwieweit die Strompreise ab Juli 2022 weiter steigen ist derzeit noch unklar. Bislang haben jedoch zahlreise Anbieter Preiserhöhungen angekündigt.

Was kann ich gegen eine Preiserhöhung tun?

Wenn Ihr Energieanbieter Sie schriftlich über eine Strompreiserhöhung informiert, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. In diesem Fall können Sie Ihren Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Das gilt unabhängig von Ihrer Mindestvertragslaufzeit. Wir empfehlen Ihnen, umgehend auf die Mitteilung der Preiserhöhung zu reagieren. Setzen Sie ein Kündigungsschreiben auf und bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung.

  • Sonderkündigungsrecht nutzen
  • Kündigungsschreiben verfassen
  • Kündigung absenden und um Bestätigung bitten

Achtung: Bevor Sie kündigen, sollten Sie einen Strompreisvergleich nutzen, um die günstigsten Stromtarife für Ihre Anschrift und Ihren Verbrauch zu finden. Dank großzügiger Neukunden-Rabatte sparen Sie bis zu mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Einfach Strompreise vergleichen & wechseln

Vergleichen Sie regelmäßig die günstigen Strompreise von Anbietern wie Vattenfall und E.ON und profitieren Sie von hervorragenden Einsparmöglichkeiten. Unser Strompreisrechner zeigt Ihnen die besten Tarife. Sie können die Preise und Angebots-Konditionen in aller Ruhe vergleichen und sich für einen günstigeren Stromanbieter entscheiden. Mit Ausnahme des Sonderkündigungsrechts ist in den meisten Fällen keine separate Kündigung Ihres bisherigen Anbieters erforderlich. Diese Formalitäten kann Ihr neuer Stromversorger für Sie übernehmen.

Da die Anbieter ihre Strompreise stetig anpassen und immer wieder neue Angebote präsentieren, sollten Sie die Preise regelmäßig vergleichen. Der eigentliche Wechsel dauert nur wenige Minuten, so dass Sie binnen kürzester Zeit jede Menge Geld sparen können. Der Billigstrom Vergleich ist transparent und übersichtlich, da Sie sämtliche Grund- und Arbeitspreise für Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Stromverbrauch einsehen können.