Strompreise im Vergleich — einfach sparen!

Die Strom­preise haben im Jahr 2020 einen neuen Rekordwert erreicht. Noch nie war der Strom in Deutschland so teuer wie heute. Mit durch­schnittlich 32 Cent pro kWh zahlen wir die höchsten Strom­preise in Europa und sind auch weltweit ganz vorn dabei. Die steigende Strom­preis­ent­wicklung trifft leider auch Sie. Doch was können Sie gegen die stetige Preis­er­höhung tun? Ganz einfach: Strom­preise vergleichen und den Strom­an­bieter wechseln. In Deutschland gibt es über 1.200 Strom­ver­sorger, die sich einen regel­rechten Preis­kampf um Neukunden liefern. Das sorgt für einen guten Wettbewerb und kommt Ihnen als Verbraucher zu Gute, da sich die Preise einzelner Strom­tarife deutlich vonein­ander unter­scheiden.

Im Folgenden möchten wir Sie darüber aufklären, wann Sie Ihren Anbieter wechseln sollten und wie der Preis­ver­gleich der Strom­tarife funktio­niert. Erfahren Sie, wie sich Ihr Strom­preis zusam­men­setzt und welche Kosten­fak­toren maßgeblich für die aktuelle Strom­preis­ent­wicklung verant­wortlich sind. Eines ist jedoch schon jetzt klar, die Energie­wende kostet jede Menge Geld, das Sie als Verbraucher in Form von höheren Strom­preisen zahlen.

Strompreise vergleichen

Strompreise vergleichen für 2020

Haben Sie Ende 2019 bzw. 2020 ein Preis­er­hö­hungs­schreiben erhalten, sollten Sie nicht auf Ihren hohen Strom­kosten sitzen bleiben. Zwar bringt Ihnen Strom sparen einen Kosten­vorteil, dieser wirkt sich jedoch nur leicht auf Ihre Strom­kosten für 2020 aus. Die größte Ersparnis haben Sie, wenn Sie Ihre Strom­preise vergleichen, einen günsti­geren Tarif auswählen und spätestens zum Ablauf Ihrer Mindest­ver­trags­laufzeit Ihren Anbieter wechseln. Dazu können Sie unseren kosten­losen Strom­preis­ver­gleich auf BILLIGER-STROM.com nutzen. Dieser zeigt Ihnen sämtliche Tarife, die für Ihre Anschrift und Ihren Strom­ver­brauch zur Verfügung stehen.

Wie funktioniert der Strompreisvergleich?

Der Strom­preis­ver­gleich ist denkbar einfach und benötigt nur wenige Angaben. Voraus­setzung zur Berechnung der Strom­preise ist Ihre Postleitzahl, da es neben überre­gio­nalen Anbietern wie Vattenfall und E.ON auch regionale Anbieter gibt, die eben nicht deutsch­landweit verfügbar sind. Darüber hinaus entscheidet Ihre Postleitzahl (z. B. 10178 für Berlin und 20095 für Hamburg) auch direkt über die Höhe Ihrer jährlichen Kosten. Das liegt daran, dass innerhalb Deutsch­lands unter­schied­liche Netznut­zungs­ge­bühren bzw. Netzent­gelte fällig werden, die die vier größten Netzbe­treiber in Deutschland festlegen.

Neben der Eingabe der Postleitzahl ist die Infor­mation zu Ihrem jährlichen Strom­ver­brauch von Bedeutung. Sofern Sie diesen nicht zur Hand haben, können Sie ihn auf Ihrer letzten Jahres­ab­rechnung finden bzw. alter­nativ vorge­gebene Durch­schnitts­werte auswählen. Diese orien­tieren sich nach der Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt, sodass Sie lediglich das entspre­chende Symbol auszu­suchen brauchen. Sind alle notwen­digen Angaben vorhanden, klicken Sie einfach auf “Strom­preise vergleichen” und schon kann die Online-Suche losgehen.

  • Postleitzahl eingeben
  • Jahres­strom­ver­brauch auswählen
  • “Vergleichen”-Button drücken

Berücksichtigung jährlicher Effektivpreise

Der Strom­preise Vergleich berück­sichtigt jährliche Effek­tiv­preise, die aufsteigend von besonders günstig bis besonders teuer gelistet sind (*die Preise sind nach den Kosten im 1. Vertragsjahr sortiert). Dabei erfolgt die Einbe­ziehung sämtlicher Preis­vor­teile wie Cashback, Sofort­bonus, Neukun­den­bonus u. v. m. Wie hoch die genauen Cent-Preise pro kWh sind, erfahren Sie bei der Tarif­auswahl mit einem Klick auf “mehr Details”. Hier finden Sie sowohl die jewei­ligen Arbeits- als auch Grund­preise für Ihren ausge­suchten Strom­tarif. Möchten Sie bestimmte Tarife filtern, können Sie Ihre Auswahl entspre­chend Ihren persön­lichen Bedürf­nissen weiter einschränken. Mögliche Auswahl­kri­terien sind beispiels­weise Tarife mit Preis­ga­rantie, Ökostrom­tarife und Tarife ohne Mindest­ver­trags­laufzeit. Vergleichen Sie die Strom­preise und achten Sie auch auf die Vertrags­kon­di­tionen, die unter anderem Vertrags­lauf­zeiten und Kündi­gungs­fristen einschließen.

Was heißt Preisgarantie bei Strom?

Wenn Sie einen Strom­tarif mit Preis­ga­rantie abschließen, sind Sie für die Dauer der Preis­ga­rantie vor Preis­er­hö­hungen geschützt. So können Sie besser planen, da Ihnen für den genannten Zeitraum keine höheren Kosten entstehen. Die Preis­ga­rantie orien­tiert sich haupt­sächlich an der Dauer der Mindest­ver­trags­laufzeit, wobei es sich regulär um einge­schränkte Strom­preis­ga­rantien handelt. Das heißt, dass diese keine Erhöhungen berück­sichtigt, die durch die Anhebung staat­licher Steuern und Abgaben entstehen. Wird beispiels­weise die EEG-Umlage um 0,5 % erhöht, müssen Sie den Aufpreis trotz Preis­ga­rantie bezahlen.

  • Preis­ga­rantie schützt vor Anhebung des Strom­preises.
  • Anpassung staat­licher Abgaben ausge­nommen

Warum werden die Preise pro Kilowattstunde angegeben?

Der Strom­preis pro Kilowatt­stunde (kWh) ist maßgeblich zur Berechnung der Strom­kosten, da die Maßeinheit kWh die Berech­nungs­grundlage für den Strom­ver­brauch darstellt. Dabei berück­sichtigt die Kilowatt­stunde die Menge an Energie, die Ihr Gerät innerhalb von einer Stunde verbraucht. Die Grund­einheit der elektri­schen Leistung ist Watt. Sie trägt den Namen des schot­ti­schen Erfinders James Watt. Mit einer Kilowatt­stunde Strom können Sie beispiels­weise einen Föhn mit 1.400 Watt bis zu 45 Minuten nutzen. Bei einem Strom­preis von ca. 30 Cent pro kWh ergibt dies Kosten in Höhe von 22,5 Cent.

Ist Ökostrom immer noch teurer?

Der Wettbewerb auf dem Strom­markt hat in den letzten Jahren für große Verän­de­rungen gesorgt. Inzwi­schen sind die Preise für Ökostrom sogar deutlich günstiger als die Standard­tarife der Grund­ver­sorger. Die Preise beginnen ab ca. 28 Cent pro kWh und können heute locker mit den Preisen für konven­tio­nellen Strom mithalten. Ökostrom ist nicht automa­tisch teurer, da die Angebote ebenso Prämien wie Boni und Cashback berück­sich­tigen. Darüber­hinaus bestimmen auch die Dauer der Mindest­ver­trags­laufzeit und Preis­ga­rantien die Kosten für den jewei­ligen Tarif.

Strompreiszusammensetzung in Deutschland

Unser Strom­preis setzt sich aus einzelnen Kosten­fak­toren zusammen, die wir grob in drei große Blöcke aufteilen können. Diese bestimmen den durch­schnitt­lichen Strom­preis für Privat­kunden in Deutschland und lauten für das Jahr 2019 wie folgt:

  • Steuern, Abgaben und Umlagen: 52,3%
  • Regionale Netzent­gelte: 24, 3%
  • Kosten für Strom­erzeugung und Vertrieb: 23,2%

Daten­quelle ist der der Bundes­verband der Energie- und Wasser­wirt­schaft (BDEW), der sich regel­mäßig mit Preis­ent­wick­lungen auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt befasst. Dabei ist der Kosten­block Steuern, Abgaben und Umlagen besonders inter­essant, da er im Jahr 2020 über 50 % der eigent­lichen Strom­kosten ausmacht. Im Umkehr­schluss heißt das, dass maßgeblich der deutsche Staat für die hohen Strom­preise verant­wortlich ist. Dabei teilt sich der Kosten­block wie folgt auf:

  • EEG-Umlage = 21%
  • Mehrwert­steuer = 16%
  • Strom­steuer = 6,7%
  • Konzes­si­ons­abgabe = 5,5%
  • Offshore, KWKG, § 19 NEV = 3,3%

Eine übersicht­liche Darstellung finden Sie in der folgenden Infografik für 2019. Beachten Sie, dass ab Januar 2020 die Kosten für die EEG-Umlage enthalten sind. Diese hat sich von 6,4 Cent pro kWh auf 6,765 Cent pro kWh erhöht. Darüber hinaus erfolgte eine Anpassung der Netznut­zungs­ge­bühren.

Gaspreise in der Zusammensetzung

Arbeits- und Grundpreis berechnen

Neben dem verbrauchs­ab­hän­gigen Arbeits­preis je Kilowatt­stunde gehört auch eine pauschale Grund­gebühr zu den Strom­kosten. Diese wird als Grund­preis bezeichnet und kostet je nach Tarif ca. 11 € pro Monat und Strom­zähler. Der pauschale Grund­preis wird unabhängig vom eigent­lichen Verbrauch auferlegt und deckt die Kosten für die Verrechnung und die Bereit­stellung von Strom. Unter den Kosten­punkt Verrechnung fallen Ausgaben für Zähler, Ablesung und Rechnungs­stellung, während im Punkt Bereit­stellung alle Kosten zur Liefer­be­reit­schaft erfasst sind.

Der Arbeits­preis wird in Cent pro Kilowatt­stunde angegeben und orien­tiert sich an Ihrem Verbrauch. Daher sprechen wir auch häufig vom Verbrauchs­preis. Dieser berück­sichtigt Kosten­punkte wie Netzent­gelte, Strom­erzeugung, Strom­be­schaffung, die EEG-Umlage, Konzes­si­ons­abgabe sowie die Strom- und Mehrwert­steuer. Wie sich die Preise bzw. Kosten im Detail berechnen lassen, können Sie der folgenden Beispiel­rechnung entnehmen:

  • Basis­daten: Grund­preis = 130 Euro/Jahr, Arbeits­preis = 25,76 Cent/kWh, Verbrauch = 3.500 kWh
  • Arbeits­preis-Berechnung: 3.500 kWh x 25,76 Cent = 901,60 Euro
  • Gesamt­kosten: 901,60 Euro (Arbeits­preis) + 130,00 Euro (Grund­preis) = 1.031,60 Euro

Strompreisentwicklung von 2005 bis 2020

Generell bestimmen viele Faktoren die Entwicklung der Strom­preise. Dabei ist insbe­sondere die EEG-Umlage ein maßgeb­licher Faktor für die Strom­preis­ent­wicklung. Die Umlage hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2010 von 2,047 Cent/kWh auf 6,765 Cent/kWh im Jahr 2020 erhöht. Damit hat sich ihr Wert mehr als verdrei­facht. Zudem gibt es weitere staat­liche Abgaben und Umlagen, die den Strom­preis in den letzten Jahren stark beein­flusst haben. Dazu gehören u. a.:

  • 2007: Erhöhung der Mehrwert­steuer von 16 auf 19%
  • 2009: Einführung der KWKG-Umlage gemäß Kraft-Wärme-Kupplung-Gesetz
  • 2010: Einführung der EEG-Umlage gemäß erneu­er­baren Energie-Gesetz
  • 2011: Beschluss zum Ausstieg aus der Kernenergie

Lediglich 20 % entfallen auf die eigent­liche Strom­pro­duktion. Leider steigen die Strom­preise nach wie vor an, so dass ein Ende noch immer nicht in Sicht ist. Gleiches gilt für die Strom­preis­ent­wicklung in ganz Europa, wobei Deutschland Dänemark als Spitzen­reiter überholt hat.

Gaspreise von 2010 bis 2020 im Vergleich

Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch?

Die Strom­preise steigen mit zuneh­mender Umsetzung der Energie­wende. Diese sieht die 100 % Nutzung erneu­er­barer Energien vor, so dass Atomenergie nicht mehr gefördert wird. Der Abbau von Braun- und Stein­kohle geht zudem schritt­weise zurück. So hat sich der Energie­konzern RWE das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 vollständig auf die Produktion von Ökostrom zu setzen. Die damit verbun­denen Kosten zahlen wir alle. Letztlich kostet die Errichtung von Solar­an­lagen, Windparks und Wasser­kraft­werken viel Geld.

In Ländern wie Frank­reich ist der Strom­preis mit ca. 20 Cent pro kWh noch deutlich günstiger. Jedoch steigen auch hier die Kosten kräftig an. Die geringsten Strom­preise Europas zahlen Sie unter anderem in Polen, Rumänien, Kroatien und Ungarn mit ca. 15 Cent pro kWh. Demge­genüber stehen Länder wie Deutschland, Dänemark und Belgien. Hier liegen die Strom­preise im Jahr 2020 bei über 30 Cent pro kWh.

Wer erhöht die Strompreise in 2020?

Im Januar 2020 hat mehr als jeder zweite Grund­ver­sorger in Deutschland die Strom­preise erhöht. Damit haben mehrere Hundert Anbieter die Preise erhöht. Jedoch gab es mit der Erhöhung der EEG-Umlage auf 6,756 % eine generelle Strom­preis­er­höhung in Deutschland. Entspre­chende Hinweise hierzu erhalten Sie in unserem kosten­losen Strom­preise-Vergleich für 2020.

Was kann ich gegen eine Preiserhöhung tun?

Wenn Ihr Energie­an­bieter Sie schriftlich über eine Strom­preis­er­höhung infor­miert, steht Ihnen ein Sonder­kün­di­gungs­recht zu. In diesem Fall können Sie Ihren Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen und zu einem günsti­geren Anbieter wechseln. Das gilt unabhängig von Ihrer Mindest­ver­trags­laufzeit. Wir empfehlen Ihnen, umgehend auf die Mitteilung der Preis­er­höhung zu reagieren. Setzen Sie ein Kündi­gungs­schreiben auf und bitten Sie um eine schrift­liche Kündi­gungs­be­stä­tigung.

  • Sonder­kün­di­gungs­recht nutzen
  • Kündi­gungs­schreiben verfassen
  • Kündigung absenden und um Bestä­tigung bitten

Achtung: Bevor Sie kündigen, sollten Sie einen Strom­preis­ver­gleich nutzen, um die günstigsten Strom­tarife für Ihre Anschrift und Ihren Verbrauch zu finden. Dank großzü­giger Neukunden-Rabatte sparen Sie bis zu mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Einfach Strompreise vergleichen & wechseln

Vergleichen Sie regel­mäßig die günstigen Strom­preise von Anbietern wie Vattenfall und E.ON und profi­tieren Sie von hervor­ra­genden Einspar­mög­lich­keiten. Unser Strom­preis­rechner zeigt Ihnen die besten Tarife. Sie können die Preise und Angebots-Kondi­tionen in aller Ruhe vergleichen und sich für einen günsti­geren Strom­an­bieter entscheiden. Mit Ausnahme des Sonder­kün­di­gungs­rechts ist in den meisten Fällen keine separate Kündigung Ihres bishe­rigen Anbieters erfor­derlich. Diese Forma­li­täten kann Ihr neuer Strom­ver­sorger für Sie übernehmen.

Da die Anbieter ihre Strom­preise stetig anpassen und immer wieder neue Angebote präsen­tieren, sollten Sie die Preise regel­mäßig vergleichen. Der eigent­liche Wechsel dauert nur wenige Minuten, so dass Sie binnen kürzester Zeit jede Menge Geld sparen können. Der Billig­strom Vergleich ist trans­parent und übersichtlich, da Sie sämtliche Grund- und Arbeits­preise für Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Strom­ver­brauch einsehen können.