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Strompreisbremse - Was heißt das?

Mit der sogenannten Strompreisbremse möchte die Bundesregierung Bürger und Bürgerinnen in Deutschland von hohen Strompreisen entlasten. So hat sich die Ampelkoalition in ihrem Ausschuss am 03. September 2022 auf ein großes Entlastungspaket für deutsche Haushalte verständigt. Dieses sieht eine Strompreisbremse auf einen Basisverbrauch vor. Gemeint ist eine Deckelung des Strompreises auf 75 % des jährlichen Durchschnittsverbrauches. Was damit genau gemeint ist und wer von der Strompreisbremse profitiert, wird sich voraussichtlich bis zum Oktober 2022 zeigen.

Welcher Strompreisdeckel ist vorgesehen?

Nach ersten Informationen ist ein Strompreisdeckel von 30 Cent pro verbrauchte kWh Strom vorgesehen, der 75 % des durchschnittlichen Stromverbrauches berücksichtigen soll. Weitere Einzelheiten sind hierzu bislang nicht bekannt.

Wer profitiert von der Strompreisbremse?

Die Strompreisbremse soll allem voran für Haushalte mit kleinerem bis mittlerem Einkommen gelten, wobei das so noch nicht feststeht. Klar ist jedoch, dass Haushalte mit einem hohen mittleren bzw. hohen Einkommen keinen Anspruch auf eine Deckelung des Strompreises haben werden. Die Maßnahme ist eine gezielte Aktion zur Entlastung von „einkommensschwachen“ Haushalten.

Wie funktioniert die Strompreisbremse und wer übernimmt die Kosten?

Die Preisbremse soll sich über staatliche Steuereinnahmen finanzieren, die über eine geplante Übergewinnsteuer generiert werden soll. Dabei ist der Begriff Übergewinnsteuer noch etwas vage. Fakt ist, dass jene Energieunternehmen zur Kasse gebeten werden sollen, die in Zeiten der Energiekrise hohe Profite erzielen bzw. erzielt haben. Das heißt, dass der Staat die kWh-Kosten ab der Grenze von 30 Cent pro kWh übernimmt.

Stand: September 2022