Stromvertrag abschließen — mit Prämie!

Wenn Sie sich für einen neuen Strom­an­bieter entscheiden, schließen Sie mit diesem einen Strom­vertrag bzw. einen Strom­lie­fer­vertrag ab. Der Vertrag regelt die Rahmen­be­din­gungen für die Belie­ferung und Abnahme von Strom und gilt solange, bis er schriftlich wider­rufen bzw. gekündigt wird. Dabei ist die Kündigung u. a. bei einem Umzug, einer Strom­preis­er­höhung und generell zum Ablauf der Mindest­ver­trags­laufzeit gültig.

Beachten Sie, dass Sie bei jedem Strom­an­bie­ter­wechsel einen neuen Strom­vertrag abschließen. Dieser beinhaltet sämtliche Infor­ma­tionen und Kondi­tionen der Energie­be­lie­ferung, so dass die Rechte und Pflichten von Vertrags­nehmern und Strom­ver­sorgern klar definiert sind. Dazu gehören u. a. der Beginn und die Dauer des Strom­lie­fer­ver­trages, der Name und die Adresse der Anschluss­stelle sowie Hinweise zur Kündigung des Vertrages. Die jewei­ligen AGBs (allge­meine Geschäfts­be­din­gungen) finden Berück­sich­tigung.

  • bei Anbie­ter­wechsel und Neuan­schluss erfor­derlich
  • Vertrag regelt Rechte und Pflichten der Vertrags­partner

Stromvertrag abschließen

Stromvertrag im Vergleich – Vorgehen und Hinweise

Nutzen Sie unseren kosten­losen und trans­pa­renten Strom­vertrag Vergleich und finden Sie schnell und einfach einen günstigen Strom­tarif für Ihren Anschluss. Dafür brauchen Sie nichts weiter zu tun, als Ihre Postleitzahl (z. B. 04109 für Leipzig Zentrum), die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt bzw. alter­nativ Ihren geschätzten Jahres­ver­brauch im Vergleichs­rechner eingeben. Mit nur einem Klick werden Ihnen alle verfüg­baren Tarif­an­gebote angezeigt.

Damit der Anbie­ter­wechsel reibungslos erfolgt, sollten Sie den Vergleich so früh wie möglich vornehmen und nicht bis zum letzten Tag Ihrer Kündi­gungs­frist warten. Achten Sie bei der Wahl eines neuen Strom­ta­rifes auf kurze Vertrags­lauf­zeiten und vergleichen Sie die Höhe von Kondi­tionen wie Boni und Cashback bzw. die Dauer möglicher Preis­ga­rantien, die Sie vor einer außer­or­dent­lichen Preis­er­höhung durch den Strom­an­bieter schützen.

  • Vertrags­lauf­zeiten und Kündi­gungs­fristen beachten
  • Höhe von Boni und Cashback berück­sich­tigen
  • Preis­ga­rantien für die gesamte Mindest­laufzeit ausnutzen
  • Strom­vertrag mit monat­licher Zahlweise wählen

Monatliche Zahlweise und Rechnungsstellung

Achten Sie darauf, dass Sie einen Strom­vertrag mit monat­licher Zahlweise abschließen. Das heißt, dass Sie jeden Monat einen bestimmten Abschlag zahlen und die tatsäch­lichen Kosten mit der Zwischen­ab­rechnung bzw. Jahres­end­ab­rechnung ermittelt werden. Sofern Ihre Abschlags­zah­lungen in der Abrech­nungs­pe­riode höher als Ihre Strom­kosten sind, erhalten Sie eine Erstattung zu viel gezahlten Beträgen. Sind die Strom­kosten höher als die Summe der Abschlags­zah­lungen, wird eine Nachzahlung fällig. In jedem Fall sollten Sie es vermeiden, einen Tarif mit Vorkas­sen­zahlung auszu­wählen. Bedenken Sie an dieser Stelle, dass auch ein Strom­an­bieter Insolvenz anmelden kann. Das hätte zur Folge, dass Sie auf Ihren Forde­rungen sitzen bleiben.

Die Rechnungstellung erfolgt entweder einmal jährlich oder halbjährlich und infor­miert Sie über Ihren jährlichen Strom­ver­brauch in kWh und die dazuge­hören Kosten zzgl. Mehrwert­steuer. Haben Sie bei Ihrem Anbieter einen Online-Account, können Sie sich hier anmelden und Ihre Rechnungen elektro­nisch abrufen. Gerade bei neuen Strom­ver­trägen werden Vertrags- und Abrech­nungs­daten häufig nur zum Abruf im Internet zur Verfügung gestellt, so dass Sie Ihre Rechnungen bei Bedarf ausdrucken können. Aus Umwelt- und Verwal­tungs­gründen verzichten heute viele Strom­an­bieter auf Strom­rech­nungen in Papierform.

Stromvertrag wechseln und Cashback-Prämien sichern

Auf dem Strom­markt findet ein hoher Wettbewerb statt, so dass die meisten Strom­ver­sorger Neukunden mit attrak­tiven Boni und Cashback-Angeboten locken. Dabei sind besonders Cashback-Tarife inter­essant, die Ihnen bei einem erfolg­reichen Strom­ver­trags­ab­schluss einen bestimmten Cashback auf Ihr Konto versprechen. Der Cashback kann bis zu mehrere Hundert Euro betragen und wird innerhalb der ersten Vertrags­monate ausge­zahlt. Voraus­setzung ist, dass ein entspre­chender Antrag vorliegt, in dem Sie uns Ihre Bankver­bindung mitteilen. Achten Sie bitte darauf, dass der Antrag konkreten Fristen unter­liegt und zum Ende der Mindest­ver­trags­laufzeit eben nicht mehr möglich ist.

  • Boni und Cashback-Prämien nutzen
  • bis zu mehrere Hundert Euro einsparen
  • Antrags­for­mular inkl. Bankver­bindung ausfüllen

Stromvertrag mit Cashback

Gibt es den Stromvertrag auch mit Handy?

Neben Sachprämien wie Staub­saugern, Küchen­ma­schinen, TV-Geräten & Co. gibt es bei ausge­wählten Anbietern wie z. B. bei Yello Strom oder Sparstrom auch einen Strom­vertrag mit Handy. Zu berück­sich­tigen ist jedoch, dass es sich hier häufig um zeitlich befristete Angebote handelt, die lediglich bis zu einem bestimmten Termin abgeschlossen werden können. Zudem ist gerade bei hochprei­sigen Prämien wie iPads oder PS4-Konsolen mit einem finan­zi­ellen Eigen­beitrag zu rechnen.

Ob sich ein solcher Strom­vertrag für Sie lohnt, sollten Sie genau durch­rechnen. Auf den ersten Blick scheint es sich hier um gute Angebote zu handeln, wobei gut noch lange nicht günstiger bedeutet. Achten Sie daher auch auf den Grund- und Arbeits­preis bzw. Verbrauchs­preis bei Strom­an­ge­boten.

Welche Daten beinhaltet der Stromvertrag?

Der Strom­vertrag beinhaltet neben persön­lichen Daten genaue Infor­ma­tionen zur Anschluss­stelle sowie sämtliche Daten, die die Preise und Leistungen im Detail beschreiben. So steht der Strom­ver­sorgung ein Arbeits- und Grund­preis gegenüber, der ggf. um die Höhe von Boni und Cashback-Prämien reduziert werden kann und sich ausschließlich auf einen bestimmten Jahres­ver­brauch in kWh beschränkt. Im Weiteren sind vor allem Vertrags­lauf­zeiten und Kündi­gungs­fristen von Bedeutung, um die eindeu­tigen Vorgehens- und Handlungs­weisen schriftlich festhalten zu können.

  • perso­nen­be­zogene Daten (Name, Vorname, Geburts­datum, Bankver­bindung)
  • Infor­ma­tionen zur Anschluss­stelle (Anschrift der Verbrauchs­stelle, Zähler­nummer)
  • Arbeits-und Grund­preis pro Kilowatt­stunde zzgl. Infos zu Prämien
  • Mindest­ver­trags­lauf­zeiten und Beginn der Versorgung
  • Hinweise zu Kündigung und Widerruf

Was muss ich beim Umzug in eine neue Wohnung beachten?

Bei einigen Anbietern endet das Vertrags­ver­hältnis bei einem Umzug automa­tisch, so dass keine schrift­liche Kündigung erfor­derlich ist. Es gibt jedoch auch Strom­ver­sorger, die Ihren Kunden eine Kündi­gungs­frist einräumen und somit auf die Zusendung einer schrift­lichen Kündigung bestehen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Blick in Ihren Strom­vertrag bzw. in die AGBs Ihres Strom­an­bieters werfen. Sollte das Vorgehen bei einem Umzug nicht klar sein, können Sie sich auch telefo­nisch mit Ihrem aktuellen Anbieter in Verbindung setzen und einfach nachfragen.

Wie und wann kann ich meinen Stromvertrag kündigen?

Wenn Sie lediglich Ihren Versorger zum Ende der Mindest­ver­trags­laufzeit wechseln möchten, ist eine separate Kündigung häufig nicht erfor­derlich. Auf Wunsch kann Ihr neuer Strom­an­bieter Ihren alten Versorger kündigen. Setzen Sie hierzu einfach das entspre­chende Häkchen in Ihrem Online-Strom­antrag.

Beachten Sie dabei bitte die Kündi­gungs­frist, die je nach Vertrags­laufzeit und Anbieter bei einem bzw. drei Monaten zum Ablauf der Mindest­ver­trags­laufzeit liegt. Sollten Sie die Kündi­gungs­frist nicht einhalten, verlängert sich Ihr Vertrag automa­tisch um weitere 12 Monate. Beziehen Sie Ihren Strom aktuell noch vom Grund­ver­sorger, beträgt die Kündi­gungs­frist maximal zwei Wochen.

  • private Strom­an­bieter: ein bis drei Monate Kündi­gungs­frist
  • Grundversorger/ Stadt­werke: zwei Wochen Kündi­gungs­frist

Ein Sonder­kün­di­gungs­recht ist hingegen u. a. bei einem Umzug, dem Tod des Anschlus­s­in­habers oder bei einer Preis­er­höhung möglich. Dabei ist unerheblich, ob die Preis­er­höhung aufgrund der Anpassung staat­licher Steuern und Umlagen erfolgt. Die Sonder­kün­digung Ihres Strom­ver­trages setzt stets ein schrift­liches Kündi­gungs­schreiben voraus. Aus diesem sollte eindeutig hervor­gehen, zu wann und warum Sie von Ihrem Sonder­kün­di­gungs­recht Gebrauch machen möchten. Mit Klick auf Strom­an­bieter kündigen, erhalten Sie weitere Infor­ma­tionen zur Kündigung.

Hinweise zum Widerrufsrecht

Der Gesetz­geber sieht in § 355 BGB vor, dass Ihnen als Verbraucher ein Wider­rufs­recht bei Kaufver­trägen zusteht. Dieses gilt auch für Strom­ver­träge und ist längstens bis zu 14 Tage nach Vertrags­ab­schluss gültig. Für die Einhaltung dieser Frist ist der Absen­detag Ihres Wider­rufes entscheidend. Diesen sollten Sie stets schriftlich vornehmen.