Gasanbieter kündigen + wechseln!

Sie können Ihren Gasan­bieter schnell und einfach kündigen. Das ist vor allem dann notwendig, wenn Sie Ihren aktuellen Versorger wechseln möchten. Kündigen Sie Ihren Gasvertrag nicht recht­zeitig, verlängert dieser sich automa­tisch um ein weiteres Jahr. Das heißt, dass Sie Ihren Anbieter erst zum Ablauf der Vertrags­ver­län­gerung kündigen können. Ausnahmen bestehen lediglich bei Sonder­kün­digung.

Für die ordnungs­gemäße Kündigung ist die Einhaltung der Kündi­gungs­frist entscheidend. Diese beträgt bei den meisten Anbietern vier bis sechs Wochen zum Ende der Vertrags­laufzeit. Am sichersten ist es, wenn Sie die Kündigung recht­zeitig erstellen und per Einschreiben absenden. Das tun Sie idealer­weise gut zwei Wochen vor Ablauf der Kündi­gungs­frist. Alter­nativ bieten Ihnen einige Gasan­bieter eine Kündi­gungs­mög­lichkeit an. Das gilt vor allem dann, wenn Sie Ihren Anbieter online wechseln möchten. Der Gas-Kündi­gungs­service gehört heute zum Standard und betrifft in erster Linie Wechsler.

Gasanbieter jetzt kündigen

Gründe für die Gas-Kündigung

Es gibt viele Gründe, die für die Kündigung Ihres Gasan­bieters sprechen. Diese sind in der Regel indivi­duell und von Ihrem persön­lichen Wechsel­ver­halten abhängig. So entscheiden sich die meisten Verbraucher für eine Kündigung Ihres Gasver­sorgers, weil Sie einen günsti­geren Anbieter bzw. einen günsti­geren Tarif gefunden haben. Es gibt jedoch auch noch weitere Kündi­gungs­gründe:

  • Umzug in eine andere Stadt
  • Preis­er­höhung durch den Anbieter
  • Tod des Vertrags­nehmers
  • Nutzung eines Gemein­schafts­an­schluss
  • günstige Gas-Angebote mit Prämien etc.

Sofern Sie Ihren Anschluss abmelden möchten, haben Sie ein zweiwö­chiges Kündi­gungs­recht. Dieses gilt unabhängig von der Restlaufzeit Ihres Gasver­trages.

Kündigungsfristen & Vertragslaufzeiten beachten

Die Kündi­gungs­fristen und Vertrags­lauf­zeiten unter­scheiden sich je nach Anbieter. Daher ist es wichtig, dass Sie bei Abschluss Ihres Vertrages auf sämtliche Vertrags­de­tails achten und auch die allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen Ihres neuen Anbieters lesen. Hieraus entnehmen Sie die exakten Vertrags­lauf­zeiten und Kündi­gungs­fristen für Ihren Gasvertrag. Die Vertrags­lauf­zeiten bewegen sich zwischen 0 bis 24 Monaten, wobei ein 12-Monats-Vertrag gängiger Standard ist. Wir empfehlen Ihnen einen 24 Monats-Vertrag nur dann, wenn Sie für die Dauer der gesamten Mindest­ver­trags­laufzeit eine Preis­ga­rantie erhalten, die Sie vor unter­jäh­rigen Preis­er­hö­hungen durch Ihren Gasan­bieter schützt.

Die Kündi­gungs­frist liegt regulär bei null bis drei Monaten zum Ende der Mindest­ver­trags­laufzeit. Eine faire Kündi­gungs­frist sollte sechs Wochen nicht überschreiten, wobei dies ebenfalls von der Dauer der Mindest­ver­trags­laufzeit abhängig ist.

Habe ich ein Sonderkündigungsrecht bei Umzug?

Wenn Sie umziehen, haben Sie nicht automa­tisch ein Sonder­kün­di­gungs­recht. Erfolgt Ihr Umzug innerhalb der gleichen Stadt bzw. Region, haben Sie nur ein bedingtes Sonder­kün­di­gungs­recht. Dieses entfällt, wenn Ihr alter Anbieter Sie auch an Ihrer neuen Adresse zu den vertraglich verein­barten Kondi­tionen mit günstigem Gas versorgen kann. Ist dies nicht möglich, haben Sie Anspruch auf eine außer­or­dent­liche Kündigung.

Ist eine Sonderkündigung bei einer Gaspreiserhöhung möglich?

Bei einer Gaspreis­er­höhung haben Sie immer ein Sonder­kün­di­gungs­recht. Dies gilt insbe­sondere dann, wenn die Preis­er­höhung nicht vertraglich vereinbart ist. Haben Sie beispiels­weise eine Preis­ga­rantie für zwei Jahre erhalten, so darf der Anbieter Ihre Kondi­tionen nicht einfach so anpassen. Tut er dies dennoch, haben Sie Anspruch auf die Sonder­kün­digung Ihres Gasver­trages. Die Sonder­kün­digung ist auch dann möglich, wenn staat­liche Abgaben und Umlagen wie zum Beispiel die EEG-Umlage steigen. Dies betrifft auch die künftige CO2-Bepreisung von anfänglich 25 € pro Tonne CO2-Emissionen.

Muss ich meinen Gasanbieter selbst kündigen?

Bei einem klassi­schen Gasan­bie­ter­wechsel brauchen Sie Ihren Gasan­bieter nicht selbst kündigen. In diesem Fall gehört es zum Service Ihres neuen Gasver­sorgers, dass er die Kündigung Ihres alten Anbieters für Sie übernimmt. Wenn Sie sich jedoch dazu entschließen, Ihren bestehenden Vertrag selbst zu kündigen, haben Sie die 100prozentige Sicherheit, dass sämtliche Vertrags­lauf­zeiten und Kündi­gungs­fristen Berück­sich­tigung finden. Aus diesem Grund ist die schrift­liche und separate Kündigung empfeh­lenswert. Kündigen Sie Ihren Gasan­bieter aufgrund einer Preis­er­höhung, sind Sie sogar dazu verpflichtet, ein schrift­liches Kündi­gungs­schreiben an Ihren Anbieter zu verfassen.

  • Gaswechsel: Kündigung durch den neuen Anbieter möglich
  • Gaspreis­er­höhung: eigen­ständige Kündigung erfor­derlich

Welche Angaben gehören in das Kündigungsschreiben?

Möchten Sie ein eigenes Kündi­gungs­schreiben verfassen, sollten Sie unbedingt Ihre Anschrift, Ihre Zähler­nummer sowie Ihre Kunden­nummer aufführen. Auf diese Weise kann Sie Ihr aktueller Gasan­bieter direkt zuordnen und Ihr Anliegen schneller und vor allem sicher bearbeiten. Sofern Sie sich für eine Gasan­bieter Kündigung entschieden haben, ist es wichtig, dass Sie Ihren Kündi­gungs­wunsch direkt äußern. Das tun Sie prakti­scher­weise direkt in der Betreff­zeile Ihres Kündi­gungs­schreibens. Zusam­men­ge­fasst sind folgende Angaben wichtig:

  • Empfänger-und Absender-Anschrift
  • Kunden­nummer, Zähler­nummer
  • Datum des Kündi­gungs­schreibens
  • konkrete Äußerung der Kündigung
  • letzter Versor­gungstag
  • Bitte um Kündi­gungs­be­stä­tigung
  • persön­liche Unter­schrift

Gasanbieter kündigen - Checkliste Kündigungsschreiben

Muster und Vorlagen in PDF

Sie müssen Ihr Kündi­gungs­schreiben an Ihren Gasan­bieter nicht selbst formu­lieren. Im Internet finden Sie eine Vielzahl an Mustern und Vorlagen, die Sie mit Ihren perso­nen­be­zo­genen Daten ergänzen können. Nutzen Sie hierfür kostenlose PDF-Vorlagen, die idealer­weise die korrekte Anschrift Ihres Gasver­sorgers enthalten. Beachten Sie, dass Sie bei der Inanspruch­nahme eines Sonder­kün­di­gungs­rechtes dieses auch konkret äußern. Das heißt, dass die Angabe des Kündi­gungs­grundes erfor­derlich ist.

Gasanbieter erst vergleichen, dann kündigen

Bevor Sie Ihren Gasan­bieter kündigen, ist es empfeh­lenswert, wenn Sie die Preise der verschie­denen Gasan­bieter neu vergleichen. Geben Sie dazu Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Gasver­brauch in Kilowatt­stunden in unseren Rechner ein und klicken anschließend auf „Tarife vergleichen“. In nur wenigen Sekunden erfahren Sie, ob sich der Gaswechsel für Sie wirklich lohnt. Je nach Anbieter, Tarif und Region sind pro Haushalt Erspar­nisse von bis zu mehreren Hundert Euro möglich. Haben Sie einen günsti­geren Anbieter gefunden, ist das ein guter Grund Ihren laufenden Gasvertrag zu kündigen bzw. zu beenden. Eine Unter­bre­chung der Gasver­sorgung brauchen Sie grund­sätzlich nicht befürchten, da diese durch Ihren örtlichen Grund­ver­sorger garan­tiert wird.

  • Gaspreise der Anbieter vergleichen
  • Ersparnis ausrechnen und ggf. wechseln
  • alten Gasan­bieter kündigen

Vorteile unseres kostenlosen Gasvergleiches

Der Gasver­gleich auf BILLIGER-STROM.com hat viele Vorteile. So können Sie nach der Eingabe Ihres aktuellen Vergleichs­ta­rifes direkt sehen, wieviel Sie im ersten Vertragsjahr einsparen können. Nutzen Sie Neukun­denboni und Cashback-Prämien, die Ihren jährlichen Effek­tiv­preis erheblich reduzieren. Darüber hinaus können Sie auf der Grundlage vorhan­dener Kunden­be­wer­tungen einsehen, wie beliebt die einzelnen Anbiet­er­tarife sind. Unser Vergleich ist kostenlos, trans­parent und überre­gional.

Kündigungsfristen der einzelnen Gasanbieter

Wie bereits erwähnt, haben die einzelnen Gasan­bieter unter­schied­liche Kündi­gungs­fristen. Diese orien­tieren sich jedoch nicht nur an den Anbietern sondern auch an den angebo­tenen Tarifen. So ist es üblich, dass ein Gastarif ohne Mindest­ver­trags­laufzeit regulär auch keine feste Kündi­gungs­frist hat. Sind Sie aktuell noch bei Ihrem örtlichen Grund­ver­sorger, beträgt Ihre Kündi­gungs­frist zwei Wochen.