Strom trotz Schufa + Prämie vergleichen!

Wenn Sie einen Strom­an­bieter ohne Schufa und Bonitäts­prüfung suchen, stehen Sie vor einer echten Heraus­for­derung. Heute führt nahezu jeder Strom­an­bieter in Deutschland eine Bonitäts­prüfung durch, um das Zahlungs­ver­halten von Kunden bewerten zu können. Das Ergebnis der Schufa-Prüfung entscheidet darüber, ob Sie einen Strom­vertrag erhalten oder nicht. Doch ist es auch unabhängig von einer Prüfung möglich, Strom trotz Schufa zu beziehen.

Haben Sie einen bestehenden Eintrag im Schufa-Verzeichnis, gibt es unter­schied­liche Wege, wie Sie Ihren neuen Strom­tarif abschließen können. So sind je nach Abstimmung mit dem Strom­an­bieter das Hinter­legen einer Kaution oder die Vorkas­sen­zahlung eine Möglichkeit, um die Zahlungs­fä­higkeit zu gewähr­leisten und sicher­zu­stellen. Der folgende Ratgeber soll Sie darüber aufklären, was Sie bei einem negativen Schufa-Eintrag tun können, um Ihren neuen Anbieter von sich zu überzeugen. Dabei erfahren Sie auch, welche Daten die Schufa über Sie sammelt und welche Rechte Sie bei der Grund­ver­sorgung mit Strom haben.

Stromvertrag trotz Schufa

Stromvergleich auch mit negativer Schufa

Wenn Sie einen negativen Schufa-Eintrag haben, können Sie dennoch unseren kosten­losen Strom­ver­gleich nutzen. Aufgrund der geltenden Vergleichs­neu­tra­lität haben Sie keine Benach­tei­ligung zu befürchten. Das heißt, unser Vergleich ist grund­sätzlich Schufa-neutral und verpflichtet Sie nicht zur Eingabe perso­nen­be­zo­gener Daten wie Namen, Anschrift oder Geburts­datum. Die einzigen Daten, die Sie für den Strom­ver­gleich benötigen, sind Ihre Postleitzahl sowie Ihr geschätzter jährlicher Strom­ver­brauch in Kilowatt­stunden.

  • Strom­ver­gleich trotz Schufa möglich
  • Schufa-neutrale Abfragen ohne Eingabe persön­licher Daten

Die Prüfung Ihrer persön­lichen Zahlungs­be­reit­schaft (Bonität) erfolgt erst, wenn Sie sich verbindlich für ein Angebot entscheiden und ein entspre­chendes Online-Formular ausfüllen. Erst hier geben Sie Ihre perso­nen­be­zogen Daten wie Name, Anschrift, Telefon­nummer und Geburts­datum an. Beachten Sie, dass Sie mit dem Absenden des Antrages automa­tisch einer Schufa-Prüfung durch Ihren neuen Strom­an­bieter zustimmen. Dabei erfolgt nicht zwingend eine Prüfung Ihrer Bonität. Diese ist nur sehr wahrscheinlich.

Strom trotz Schufa: Einfach probieren

Suchen Sie nach einem Strom­ver­gleich ohne Schufa-Prüfung, kann es eine ganze Weile dauern, bis Sie ein passendes Angebot gefunden haben. Wir empfehlen Ihnen einen seriösen Preis­ver­gleich zu nutzen, einen günstigen Tarif auszu­suchen und diesen unabhängig von einer möglichen Schufa-Prüfung zu beantragen. Letztlich entscheiden die Anbieter darüber, ob Sie Ihnen einen Strom­vertrag zu günstigen Kondi­tionen unter­breiten oder eben nicht.

  • Online-Strom­ver­gleich nutzen
  • Tarif auswählen und beantragen
  • Zusage oder Ablehnung erhalten

In diesem Zusam­menhang möchten wir Ihnen versi­chern, dass die Schufa-Prüfung nicht Ihre finan­zielle Situation berück­sichtigt. So erhalten die Anbieter keine Infor­mation darüber, wie viel Sie monatlich verdienen oder wie hoch Ihre monat­lichen Ausgaben sind.

Gibt es billige Stromanbieter ohne Schufa-Abfrage?

Jeder seriöse Strom­an­bieter wird sich bei Ihrer Antrags­stellung das Recht zusichern, eine Schufa-Anfrage zu stellen. Das heißt nicht, dass stets eine Anfrage bei der Schufa erfolgt. Dies würde einen zu großen Verwal­tungs­aufwand für das Unter­nehmen bedeuten, so dass eine Vielzahl neuer Strom­ver­träge ohne eine explizite Schufa-Prüfung zustande kommt. Inwieweit die angebo­tenen Strom­tarife wirklich billig sind, hängt vom jewei­ligen Arbeits- und Grund­preis ab.

Dabei werden die Kosten häufig durch attraktive Prämien und Cashback-Angebote gesenkt. So fließen Rabatte zu 100% in den berech­neten monat­lichen Effek­tiv­preis mit ein. Das gilt jedoch nur für die Dauer der Mindest­ver­trags­laufzeit Ihres ausge­wählten Tarifes.

Wie läuft die Bonitätsprüfung der Schufa ab?

Veran­lasst Ihr ausge­wählter Strom­an­bieter eine Prüfung Ihres Schufa-Kontos, kann er das ohne Bedenken tun. Da der Schufa-Abfrage eine beantragte Leistung vorausgeht, hat der Strom­an­bieter das Recht sich über Ihr persön­liches Zahlungs­ver­halten zu infor­mieren. Dieses wird auf der Grundlage eines Scoring-Wertes ermittelt, der entweder auf eine gute oder weniger gute Bonität hinweist. Dabei spricht ein geringer Scoring-Wert für eine negative Bonität.

Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: für jedes positive Zahlungs­ver­halten erhalten Sie eine bestimmte Anzahl von Punkten. Einen Punkt­abzug gibt es hingegen nur, wenn Sie Ihren Zahlungs­ver­pflich­tungen nicht bzw. nur zum Teil in der entspre­chenden Frist nachge­kommen sind.

  • Bestimmung eines Scoring-Wertes
  • Niedriger Scoring-Wert steht für geringe Bonität.

Sobald Ihr Scoring-Wert bekannt ist, liegt die Entscheidung über Ihre künftige Strom­ver­sorgung bei Ihrem Anbieter. Dieser hat das Recht, Ihren Belie­fe­rungs­antrag abzulehnen. Das gilt vor allem dann, wenn die Wahrschein­lichkeit sehr hoch ist, dass Sie Ihren monat­lichen Zahlungs­ver­pflich­tungen nicht nachkommen.

Welche Daten hat die Schufa von mir?

Die Schufa listet in erster Linie nur Infor­ma­tionen bezüglich Ihrer Person und Ihrem Zahlungs­ver­halten bei Kredit- und Vertrags­ab­schlüssen. Dabei hat generell jede natür­liche und handlungs­fähige Person einen Eintrag bei der Schufa. Der Unter­schied ist nur, dass einige Personen einen positiven und andere hingegen einen negativen Eintrag haben. Zusam­men­ge­fasst sind folgende Daten hinterlegt:

  • perso­nen­be­zogene Daten (Name, vorherige Namen, Geburts­datum, Geburtsort, aktuelle und vorherige Anschriften)
  • Hinweise zu Konto- und Kredit­ge­schäften (Girokonto, Kredit­karten, Raten­kredite und Baufi­nan­zie­rungen)
  • Infor­ma­tionen zu Vertrags­ab­schlüssen (Strom­ver­träge, Handy­ver­träge, DSL-Verträge etc.)
  • Infor­ma­tionen über offene und titulierte Forde­rungen sowie zu Pfändungen, eides­statt­lichen Erklä­rungen und Privat-Insol­venzen
  • Hinweise zu betrü­ge­ri­schem Verhalten
  • berechnete Score­werte, die Auskunft über das Zahlungs­ver­halten geben

Die Höhe Ihres monat­lichen Einkommens ist der Schufa nicht bekannt. Zudem enthält die Auskunft keine Infor­ma­tionen über Ihren erlernten Beruf, Ihre religiöse oder politische Einstellung, Ihr Kaufver­halten oder Ihre Natio­na­lität.

Achtung: Sie haben als Privat­person die Möglichkeit, eine Selbst­aus­kunft bei der Schufa einzu­holen. Das ist dann sinnvoll, wenn Sie sich unsicher sind ob negative Einträge vorliegen oder nicht. Gegebe­nen­falls besteht die Möglichkeit, negative Einträge mit der Beglei­chung von offenen Forde­rungen löschen zu lassen. Aller­dings kann die Löschung von Daten bis zu einem Jahr dauern.

Was kann ich tun, wenn mein Antrag auf Stromversorgung abgelehnt wurde?

Sollte Ihr Antrag aufgrund eines negativen Schufa-Eintrages abgelehnt werden, empfehlen wir Ihnen direkt mit dem jewei­ligen Anbieter in Kontakt zu treten und mögliche Alter­na­tiven und Zahlungs­si­cher­heiten abzustimmen. So bieten Ihnen z. B. einige Anbieter die Option der Vorkas­sen­zahlung an. Der Nachteil liegt aller­dings darin, dass Sie im Falle einer Strom­an­bieter-Insolvenz Ihr Geld nicht wieder sehen. Doch auch hierfür gibt es Alter­na­tiven. Soweit die Möglichkeit besteht, können Sie mit Ihrem Strom­an­bieter auch eine Art Kauti­ons­zahlung verein­baren oder den Strom­vertrag auf eine dritte Person abschließen, die über ausrei­chend finan­zielle Sicher­heiten verfügt.

  • Verein­barung einer Vorkassen-Zahlung
  • Möglichkeit einer Kautions-Zahlung
  • Strom­vertrag auf dritte Person abschließen
  • ggf. Zahlung eines höheren Beitrages

Stromversorgung trotz Schufa Information

Wer ist die Schufa überhaupt?

Die Schufa ist eine privat­wirt­schaft­liche Auskunftei, bei der nahezu jeder Bundes­bürger mit seinen vertrag­lichen und finan­zi­ellen Verpflich­tungen regis­triert ist. Dabei steht die Abkürzung Schufa für “Schutz­ge­mein­schaft für allge­meine Kredit­si­cherung”.

Das Unter­nehmen wurde bereits 1927 gegründet und steht bis heute für Diskretion, Serio­sität und Zuver­läs­sigkeit. Neben Privat­per­sonen sind hier vor allem auch Unter­nehmen gelistet. Dabei wird das bisherige Zahlungs­ver­halten auf Basis eines Scoring-Wertes bestimmt. Auf der Grundlage dieser Infor­mation können künftige Strom­an­bieter das Risiko eines Zahlungs­aus­falles abschätzen und bestimmen. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob ein Strom­vertrag auch trotz Schufa-Eintrag zustande kommt oder nicht.

Gesetzlicher Anspruch auf Stromversorgung?

Führen Sie in Deutschland einen privaten Haushalt, haben Sie grund­sätzlich einen Anspruch auf die Grund­ver­sorgung mit Strom. Das gilt unabhängig davon, ob Sie einen Schufa-Eintrag haben. In der Regel übernimmt Ihr örtlicher Grund­ver­sorger die Strom­be­lie­ferung. Dabei handelt es sich häufig um die Stadt­werke.