KWK-Umlage

Die KWK-Umlage ist ein gesetzlich festge­legter Teil des Strom­preises. Die Umlage basiert auf dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, das im April 2002 in Kraft getreten ist. Es regelt die Erhaltung, die Moder­ni­sierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Darin steht beispiels­weise das Ziel der Bundes­re­gierung, den Anteil des aus Kraft-Wärme-Kopplungs­an­lagen gewon­nenen Stroms auf 25 Prozent zu erhöhen. Für die Förderung der KWK-Anlagen bezahlt jeder Strom­kunde einen Förder­anteil pro Kilowatt­stunde, die sogenannte KWK-Umlage. Die Höhe der KWK-Abgabe wird jährlich neu festgelegt und liegt aktuell bei 0,226 Cent/kWh.

Was ist eine KWK-Anlage?

In einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (kurz KWK-Anlage) wird gleich­zeitig Strom und Nutzwärme zur Beheizung von (Wohn-) Gebäuden und Warmwasser gewonnen. Durch die Kopplung kann die einge­setzte Energie, wie beispiels­weise Erdgas, effizi­enter genutzt werden. Der Brenn­stoff­bedarf verringert sich und CO2-Emissionen werden reduziert. Die Verbren­nungs­kraft­ma­schine treibt einen Generator an und stellt elektri­schen Strom zur Verfügung. Die im Motor­block anfal­lende Abwärme wird zur Heizwas­ser­er­wärmung verwendet. Gegebe­nen­falls wird die im Abgas enthaltene Energie zur Dampf­erzeugung oder mittels Wärme­tau­scher zur Wasser­er­wärmung genutzt. In den meisten Fällen stellen KWK-Kraft­werke Wärme für die Heizung öffent­licher und privater Gebäude bereit oder sie versorgen Betriebe mit Prozess­wärme.