Konzessionsabgabe

Die Konzes­si­ons­abgabe ist ein Bestandteil des Strom­preises, den Gemeinden und Städte von Strom­ver­sorgern erheben. Diese geben die Kosten an ihre Kunden weiter. Die Konzes­si­ons­abgabe ist eine Gebühr für die Nutzung von öffent­lichen Straßen und Wegen, auf denen Strom- und Gaslei­tungen verlegt werden. Die Höhe der Abgabe ist in der Konzes­si­ons­ab­ga­ben­ver­ordnung (KAV) festge­schrieben. Sie richtet sich nach der Energieart (Strom oder Gas), der Einwoh­nerzahl in der Kommune, der Menge an durch­ge­lei­teter Energie und der Kundenart (Haushalts­kunde oder Großkunde). Großkunden zahlen eine geringere Konzes­si­ons­abgabe, wenn der Verbrauch bei über 30.000 kWh und die gemessene Leistung in mindestens zwei Monaten pro Jahr bei 30 KW liegt.

Für Privat­kunden liegen die gesetz­lichen Obergrenzen der Konzes­si­ons­abgabe je nach Einwoh­nerzahl bei Strom zwischen 1,32 Cent (bei einer Einwoh­nerzahl bis 25.000) und 2,39 Cent pro Kilowatt­stunde (über 500.000 Einwohner). Für Gas werden Konzes­si­ons­ab­gaben von 0,51 bis 0,93 Cent pro Kilowatt­stunde berechnet, wobei die Berechnung ebenfalls in Abhän­gigkeit von der Gemein­de­größe erfolgt. Jedoch gilt auch für Gaskunden mit hohem Verbrauch ein ermäßigter Tarif.