Günstiges Biogas + Ökogas im Vergleich!

Biogas ist eine umwelt­freund­liche Alter­native zu konven­tio­nellem Erdgas und daher auch als Ökogas bzw. Klimagas bekannt. Das Gas entsteht durch die bakte­rielle Vergärung pflanz­licher oder tieri­scher Biomasse in einer Biogas­anlage. Dabei handelt es sich bei dem gewonnen Gas um Methan bzw. Biomethan, das nach erfolg­reicher Aufbe­reitung ins regionale Erdgasnetz einspeist wird. Damit kommt das Gas direkt zu Ihnen nach Hause. Die Voraus­setzung zur Biogas-Nutzung ist jedoch, dass Ihr Haus bzw. Wohnge­bäude auch an das örtliche Erdgasnetz angeschlossen ist.

Das Ökogas ist grund­sätzlich klima­freundlich, da zur Gaspro­duktion nur erneu­erbare Rohstoffe und Abfälle genutzt werden. Hierzu gehören z. B. Mais‑, Getreide- und Gras-Häcksel, Futter­rüben, Bioab­fälle sowie Hühner‑, Schweine- und Rindermist. Um möglichst alle Materialien zu verar­beiten, finden die Gärrück­stände aus der Biogas­pro­duktion als Dünge­mittel für die Landwirt­schaft Verwendung.

Biogas Vergleich — So einfach gehts!

Auf Grund der Energie­wende und dem damit verbun­denen Klima­be­wusstsein der Deutschen sind reine Biogas-Tarife heute zunehmend beliebt. Inzwi­schen gibt es sogar einige Biogas­an­bieter, die Ihnen ausschließlich Ökogas-Tarife für Ihre Region bereit­stellen. Da das Angebot an günstigen und umwelt­freund­lichen Gasta­rifen stetig zunimmt, empfehlen wir Ihnen einen kosten­losen und trans­pa­renten Biogas-Vergleich zu nutzen. Diesen finden Sie u. a. hier auf BILLIGER-STROM.com.

  • reine Biogas-Tarife und Tarife mit Biogas-Anteil im Vergleich
  • einfach Postleitzahl und Jahres­ver­brauch eingeben
  • detail­lierte Infor­ma­tionen zur Gaszu­sam­men­setzung einsehen

Ermitteln Sie die besten Biogas-Tarife für Ihre Anschrift. Hierfür brauchen Sie lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren geschätzten Jahres­ver­brauch an Gas in unseren Biogas­rechner eingeben. Da die Preise verbrauchs­ab­hängig sind, bestimmt die Höhe Ihres Gasver­brauches Ihre jährlichen Gesamt­kosten. Beachten Sie jedoch, dass es im Biogas-Preis­ver­gleich viele Tarife gibt, die nur einen bestimmten Anteil an Ökogas enthalten. Inter­es­sieren Sie sich für die Biogas-Zusam­men­setzung, können Sie unter “mehr Details” sämtliche Tarif­in­for­ma­tionen zum jewei­ligen Angebot einsehen. Dies betrifft neben der Biogas-Zusam­men­setzung auch die Angaben zur Mindest­ver­trags­laufzeit, zur Preis­ga­rantie sowie zur Kündi­gungs­frist.

Welche Gasanbieter liefern reines Ökogas?

Reines Ökogas erhalten Sie im Jahr 2020 noch von einer überschau­baren Anzahl an Gasan­bietern. Bekannte Versorger sind z. B. die Polar­stern GmbH aus München, der Biogas­an­bieter Licht­Blick aus Hamburg sowie die SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG mit Sitz in Siegburg. Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Biogas- und Ökogas­tarife in Deutschland flächen­de­ckend zur Verfügung stehen.

Neben reinen Ökogas-Tarifen haben die überre­gio­nalen Gasver­sorger vor allem auch Biogas-Gemische im Angebot. Entspre­chende Erdgas­tarife erhalten Sie u. a. vom Energie­riesen E.ON, dem Discounter eprimo sowie den Versorgern Montana Energie aus Oberha­ching, ENTEGA Plus aus Darmstadt sowie EWE aus Oldenburg oder der Utopia GmbH aus München, die Ihnen unter der Marke Natur­strom günstige Biogas-Tarife anbietet.

Was kostet Biogas im Gastarifvergleich?

Biogas ist noch immer etwas teurer als konven­tio­nelles Erdgas, was vor allem auch an der Art der Produktion liegt. Wenn Sie unseren einfachen Gasta­rif­ver­gleich nutzen, können Sie sehen, dass die Biogas­an­bieter und Tarife durchaus wettbe­werbs­fähige Angebote präsen­tieren. Ausge­wählte Ökogas-Tarife bewegen sich im selben Preis­segment wie konven­tio­nelles Erdgas. In einigen Gemeinden können Sie als Gaskunde durch den Umstieg auf umwelt­freund­liches Gas sogar Geld sparen. Was Sie letztlich pro Kilowatt­stunde Gas bezahlen, ist vor allem auch von Ihrem Wohnort abhängig. Dies liegt daran, dass viele Biogas- bzw. Ökogas­an­bieter nur regional tätig sind.

Wo wird Biogas verwendet?

Grund­sätzlich ergeben sich für Biogas verschiedene Verwen­dungs­mög­lich­keiten. So können private Haushalte und Gewerbe umwelt­freund­liches Ökogas nutzen, um Heizungs­an­lagen und Durch­lauf­er­hitzer für Warmwasser zu betreiben. Darüber hinaus entsteht durch die Verbrennung von Biogas elektrische Energie und Wärme, die z. B. in Block­heiz­kraft­werken benötigt werden.

  • Heizungs­an­lagen und Durch­lauf­er­hitzer zur Warmwasser-Aufbe­reitung
  • Produktion von Ökostrom bzw. elektri­scher Energie und Wärme
  • Betrieb von Erdgas­tank­stellen (Biokraft­stoff für Autos)
  • Energie und Wärme für Block­heiz­kraft­werke
  • Einbindung von Biogas in Brenn­stoff­zellen

Herstellung und Zusammensetzung von Biogas

Das Gas wird in einem mehrstu­figen Verfahren mit Hilfe von Bakterien aus organi­schen Bestand­teilen wie z. B. tieri­schen Exkre­menten herge­stellt. Durch die natür­liche Zersetzung der pflanz­lichen und tieri­schen Biomasse entsteht Methan, wobei der Methan­gehalt je nach Ausgangs­stoff bei 45 bis 70 % liegt. Allgemein gilt, je höher der Methan­gehalt ist, desto energie­reicher ist das Biogas. Dabei ist die Energie­ge­winnung weitgehend CO2-neutral und somit umwelt­freund­licher als bei herkömm­lichen Strom- bzw. Erdgas­ta­rifen.

Methan ist jedoch nicht das einzige Gas, dass bei der Herstellung von Biogas entsteht. So gehören z. B. auch Stick­stoff, Sauer­stoff, Wasser­stoff, Alkohole sowie Schwe­fel­was­ser­stoff dazu. Zudem setzt sich das Biogas aus einem geringen CO2- bzw. Kohlen­di­oxid­anteil zusammen, so dass umwelt­schäd­liche Emissionen nicht gänzlich auszu­schließen sind.

Wie funktioniert die Biogasanlage?

In Deutschland gibt es rund 10.000 Biogas­an­lagen, die weitgehend einheitlich funktio­nieren. Dabei wird organi­sches Material pflanz­lichen und tieri­schen Ursprungs (Fäkalien, Getrei­de­schrot, Mist etc.) von Bakterien zersetzt und unter Zugabe von Sauer­stoff verstoff­wechselt. Dieser Herstel­lungs­prozess setzt Biogas frei, das zu ca. zwei Dritteln aus reinem Methan besteht. Der Umwand­lungs­prozess dauert etwa 30 Tage. Die übrig geblie­benen Gärungs­reste können als Dünger in der Landwirt­schaft genutzt werden.

Biogasanlage - Funktion

Was kommt in die Biogasanlage?

In die Biogas­anlage kommen Pflanzen wie Mais, Raps oder Hirse, die teilweise für die Produktion angebaut werden. Zudem können auch abgelaufene Lebens­mittel, Speise­reste, Gras- und Grünver­schnitte sowie sämtliche pflanz­liche Abfälle die Produktion unter­stützen. Gleiches gilt für tierische Rohstoffe wie Fette, Borsten, Gülle und Mist, die sich aus der landwirt­schaft­lichen Nutzung ergeben. Dabei bleibt anzumerken, dass es bei der Produktion von Biogasen haupt­sächlich um die Verar­beitung von Abfällen geht, die regene­rativ bzw. erneu­erbar sind.

Vor- und Nachteile von Biogas

Das Biogas wird vorwiegend aus Rohstoffen gewonnen, die als Abfall in der Landwirt­schaft oder Lebens­mit­tel­in­dustrie anfallen. Auf diese Weise können die Stoffe sinnvoll für die Energie­ge­winnung genutzt werden. Die Produktion von Bio- und Ökogas ist weitgehend CO2-neutral und hat den Vorteil, dass die Erdgas- und Energie­ge­winnung direkt in der Biogas­anlage vor Ort erfolgt. Neben den genannten Vorteilen hat das Ökogas jedoch auch Nachteile. So erfordert die Produktion z. B. auch den Anbau von sogenannten Energie­pflanzen, die teilweise großflä­chige landwirt­schaft­liche Flächen einnehmen und nicht für die Lebens­mit­tel­pro­duktion verwendet werden können. Darüber hinaus ist die Nutzung großer Gülle-Mengen nur über die Massen­tier­haltung möglich, die häufig nicht mit dem Tierwohl einhergeht.

Auch wenn die Produktion von Biogas im Wesent­lichen klima­neutral ist, kommt es bei der Produktion dennoch zu giftigen Ammoniak-Emissionen. Dies kann zu einer Geruchs­be­läs­tigung in der nahelie­genden Nachbar­schaft führen.

Vorteile:

  • Nutzung von Abfällen zur Energie­ge­winnung
  • CO2-neutrale Klimagas-Produktion
  • Einsatz regene­ra­tiver Ressourcen

Nachteile:

  • Nutzung landwirt­schaft­licher Flächen erfor­derlich
  • Unter­stützung der Massen­tier­haltung
  • Freisetzung von Giftstoffen wie Ammoniak